Mit Konsequenz zum Erfolg

Dr. Raimund Berger, Bodensdorf am Ossiacher See,  war von 1984-1998 maßgeblich am Aufbau des ÖSV-Damenteams zum erfolgreichsten Team der Welt beteiligt. Seine Erfahrung sammelte er als aktiver Skirennläufer, der es bis zur Europacup-Spitze schaffte (ÖSV Kader 1969 -1977). 

Kurz vor dem Sprung in das ÖSV WC-Team verletzte sich Berger und musste seine Sportlerkarriere beenden. "Professionelles Training sollte man betrieben haben. Nur dann kann ein Trainer wissen, wovon er spricht und was er verlangt", erzählt Berger. Sein Studium der Geographie absolvierte er erfolgreich (1977-1982) das Studium der Sportwissenschaften schloss er mit dem Doktorat ab (1986).  So holte sich Berger den theoretischen Background für seine zukünftige Trainerkarriere. Nach kurzer "Lehrzeit" im Landsskiverband Kärnten wurde er 1982 vom Österr. Skiverband als WC Trainer verpflichtet. Sein erster Einsatz als Trainer des ÖSV´s waren die Weltmeisterschaften in Schladming.

Raimund Berger

 

1984-1988 war er für die Bereiche Slalom und Riesenslalom verantwortlich

Er formte seine Gruppe zum besten Slalom Team der Welt: Durch die Erfolge von Roswitha Steiner (Stadelober) 2 x Weltcupsiegerin, Slalom und Vizeweltmeisterin, 7 Weltcupeinzelsiege; Anni Kronbichler, Anita Wachter, Ida Ladstätter, Monika Maierhofer, Karin Buder oder Ingrid Stöckl, verliehen ihm die Medien den Titel "Slalom-Doktor". Von diesem Zeitpunkt an ging  seine Karriere als Profitrainer steil bergauf.

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Von 1988 - 1992: Cheftrainer Damen

In dieser Zeit betreute er Schigrößen wie: Petra Kronberger (Doppelolympiasiegerin, Weltmeisterin und dreifache Gesamtweltcupsiegerin), Anita Wachter (Olympiasiegerin und Weltcupsiegerin), Ulli Maier (Doppelweltmeisterin), Sigrid Wolf (Olympiasiegerin, Vizeweltmeisterin), Elisabeth Kirchler, Ingrid Stöckl (Vizeweltmeisterin), Anja Haas, Stefanie Schuster, Sabine Ginther, Ingrid Salvenmoser, Claudia Strobl, Sylvia Eder, Veronika Wallinger, Kathrin Gutensohn, Karin Köllerer, Barbara Sadleder, Monika Kogler, Gabi Papp, Manuela Lieb.

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Von 1992-1994 Leiter für Forschung und Entwicklung

Innovationen wie Druckverteilungsmessungen, Windkanaltests, Funkdatenübermittlung für Gleitreibungs-optimierungen, Medizinische Datenbank, optimierte Talentauslese und zahlreiche Serviceleistungen für Trainer und Athleten prägen die Arbeit als "wissenschaftlicher Leiter" in enger Zuammenarbeit mit den Universitäten Innsbruck, Salzburg und Graz.

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Von 1994 bis1998: Rennsportleiter - Damen

Renate Götschl, Michaela Dorfmeister, Alexandra Meisnitzer, Elfi Eder, Stefanie Schuster, Sabine Egger, Caroline Dummer, Christiane Mitterwallner, Evelyn Rohregger, Tanja Schneider, Brigitte Obermoser und viele mehr fallen in diese Periode. Insgesamt werden in seiner Ära von 1984 bis 1998 neben  vier Olympiagoldmedaillen, dreimal den Gesamtweltcup, zahlreiche Medaillen bei Weltmeisterschaften, sowie mehr als 50 Weltcupsiege gewonnen. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: " Überzeugungskraft ist besser als böse Worte". Böse Worte gab es bei ihm nicht, auch nicht dann, wenn seine Mannschaft einmal versagte. Er versuchte immer Konflikte in persönlichen Gesprächen zu lösen, klar zu analysieren und die Konsequenzen zu ziehen. " Es gibt viele Wege die zum Erfolg führen, aber man kann immer nur einen gehen und diesen konsequent verfolgen" so Berger.

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Zahhleiche Angebote aus dem In- und Ausland, aber ein Weg ...

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Heute ist Raimund Berger als Landessportkoordinator in Kärnten tätig und leitet das Alpine Leistungszentrum Innerkrems. Nach über 20 Jahren Profitrainertätigkeit versucht er seine Erfahrung und sein Wissen auch in Kärnten umzusetzen. Mit der Gründung des Alpinen Leistungszentrums schaffte er ein inzwischen weltweit anerkanntes Trainingszentrum. Zahlreiche Teams und Ski-Stars aus dem In-und Ausland nützen die idealen Trainingsbedienungen. In Verbindung mit dem Sport-Borg Spittal, welches er vor ca. 10 Jahren mit gegründet hat, finden die jungen und talentierten Kärntner Sportler optimale Vorrausetzungen im eigenen Land. Seine Vielseitigkeit zeigt Dr. Raimund Berger in verschieden Funktionen wie z.B. als Gründungsmitglied von Kärnten-Sport, als Koordinator für Kärntner Leistungszentren, als Vorsitzender der Kärntner Pistengütesiegelkommission oder als gerichtl. Sachverständiger ski alpin. Seit 2012 ist er auch Präsident des Kärntner Landesskiverbandes.

 

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